السلام عليكم

Ich eröff­ne mei­nen Kor­rek­tur­le­se-Ser­vice für isla­mi­sche Bücher auf deutsch. Der Ser­vice soll Mus­li­men die­nen, ihre geschrie­be­nen Bücher und Schrift­stü­cke bes­ser und ver­ständ­li­cher zu machen.

Aus vie­ler­lei Erfah­rung weiß ich, dass es den meis­ten Men­schen an guten Kennt­nis­sen in der Gram­ma­tik und in der Recht­schrei­bung der deut­schen Spra­che man­gelt. Dies zieht sich durch alle Bil­dungs­be­rei­che des Gesell­schaft, wobei der größ­te Bereich sich auf das Nor­mal­bür­ger­tum kon­zen­triert. Vie­le publi­zier­te Tex­te und Bücher lei­den oft an ihrer Feh­ler­haf­tig­keit, dass man den­ken mag, der Autor sei frisch aus der Haupt­schu­le ent­sprun­gen. Gera­de auch in bekann­ten Publi­ka­tio­nen, die den Islam in sei­nen unter­schied­li­chen Bil­dungs­be­rei­chen detail­lier­ter beschrei­ben, ist es zu einem gewis­sen Grad auch unpro­fes­sio­nell, wenn die Tex­te vor gram­ma­ti­schen Feh­lern glän­zen.

Der Durch­schnitts­le­ser mag sich aus sol­chen Feh­ler nicht machen und liest unbe­ein­flusst wei­ter. Dies kann ich bestä­ti­gen und man­che Feh­ler in den Tex­ten sind für das grund­le­gen­de Ver­ständ­nis des Inhalts uner­heb­lich. Es geht aber nicht um die Tat­sa­che, dass man es sinn­bild­lich irgend­wie schafft, das Buch bis zum Ende zu lesen, son­dern auch eher um die Aspek­te, dass man mit dem ver­fass­ten Text es beson­de­res dar­bie­ten möch­ten. Der Leser soll – unab­hän­gig von der Text­gat­tung – von die­sen Buch sich ange­spro­chen und es soll sich eine Begeis­te­rung bzw. Fas­zi­na­ti­on beim Lesen ent­wi­ckeln. Das End­ergeb­nis wäre in einem idea­len Fall, dass der Leser mit strah­len­den Augen das Buch nicht mehr aus der Hand gibt. (Okay, etwas über­trie­ben ist dies dar­ge­stellt, der Sinn dahin­ter soll­te aber klar sein. Es gibt zwar noch ande­re Fak­to­ren, die dies beein­flus­sen kön­nen, z. B. die Umge­bung, wo man liest, oder auch der Gemüts­zu­stand des Lesers selbst. Die­se sei­en hier jedoch mal aus­ge­nom­men.)

 

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